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 Old chants and acient words (alle)

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BeitragThema: Old chants and acient words (alle)   So Aug 04, 2013 11:13 am

Das Rudel lebt auf
Frühjahr - angenehme Temperaturen - Gebiet des Dämmerungskinder

Nach vielen aufregenden und aufwühlenden Tagen war wieder Ruhe im Tal des Dämmerlichts eingekehrt und das Rudel erholte sich von den Strapazen des Winters. Seit einigen Nächten standen die Kinder der Dämmerung unter neuer Führung, denn Arwen war alt und müde geworden und ihre Kraft reichte nicht mehr aus um  die Wölfe zu führen. Nach den Kämpfen um den begehrten Posten, hatte nun Sin die Rolle des Alphas eingenommen und sein sanftes, ruhiges Gemüt versprach eine Ära des Friedens. So hofften zumindest die Wölfe, die nach dem Einfall der nördlichen Jäger, einem Stamm von Menschen, die nach alter Sitte mit Pfeil und Bogen jagten, erschöpft waren und viele Verluste zu betrauern hatten. Welpen und Krieger waren fort, Willow verlor ihre Schwester, Gwendolyn, die nun auch das Alter zu spüren begann, betrauerte den Verlust ihrer Welpen und noch viele andre, ja das ganze Rudel, hatte viele eingebüßt. Doch es war an der Zeit wieder aufzuleben und einen Schritt nach vorne zu machen und dies sollte unter der weisen Aufsicht von Sin geschehen.

Ein warmer Wind strich durch die Baumkronen und brachte das frische Grün zum Rauschen, er kündigte den nahenden Sommer an und brachte mit sich viele Gerüche, die es sonst nur hinter den Hochbergen oder am fernen Ufer des grauen Sees zu riechen gab. Das Rudel verbrachte die Nacht ruhig, vertieft in routinierte Aktivitäten. Heaven lag zu Füßen eines alten Felsbrockens im Wald an der Wurzel eines Berges, an jenem Ort wo das Rudel sich um den Alpha versammelt, und sang ihrer jungen Tochter leise Lieder aus alten Zeiten vor. Sie war selbst noch jung und die kleine Kleopatra war ihr erste Welpe, doch die alten Lieder war sie von ihrer Mutter, die selbst die Tochter Arwens war, gelehrt worden. Sie besangen die Träume von Aturiel und die großen Taten ihrer Kinder.
Ein Stück entfernt von Mutter und Tochter, saß, aufrecht das Gesicht dem Sternenschein, der sich seinen Weg durch die hellgrünen Blätter bahnte, entgegen gestreckt, ein Rüde mit breitem Rücken und weißem Pelz. Es war Eorendyl, ein alter Krieger, der schweigend den Tönen der Nacht lauschte und stumm seiner Urahnen gedachte. Vor langer Zeit war er als Welpe durch die Wiesen getobt, doch nun war es bald an der Zeit, dass er seinen Posten an Heavens Tochter abtrat und zur Ruhe kam, wie seine Mutter es getan hatte. Er war der Beta des Rudels und ein weiser Mentor, der Sin alles lehrte, was dieser einmal wissen musste.
Neben dem Silberpelz, wie man ihn ehrfüchtig nannte, saß ein kleinerer, jüngerer Rüde mit rötlichem Fell und einem lebendigen Schimmer in den grünen Augen. Er wachte über Mutter und Tochter, denn er war der Vater, des einzigen Welpen, der bisher in diesem Frühling geboren war und fühlte sich nun noch mehr seinem Rudel verpflichtet. Hakun war noch jung, doch seine Augen verrieten, dass er den Geschichten, der alten Krieger aufmerksam lauschte und sich voller Begierde Wissen aneignete. Betrachtete man so die Szenerie schien es, als würden die vier Wölfe warten. Warten auf Geschehen.
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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   So Aug 04, 2013 11:29 am

Leise und Sanft schwebten Pfoten über den Boden. Es waren 16 Pfoten die abwechselnd und dennoch in einem gleichen Takt einen Weg entlang liefen. Die Dämmerung war eingetreten und die Lehrstunde von Nuka hatte sich etwas in die Länge gezogen. Der ältere Mentor kundschaftete mit seinen Schülern die Gegend aus, den es herrschte ein strenger Lehrplan bei den Fade Aways. Sie hatten eine rosige Zeit hinter sich gehabt, die viel Nachwuchs und Zuwachs des Rudels bedeuteten und somit mussten viele lernen. Es war eine nervenzersträubende Arbeit mit einer Vielzahl von Welpen durch die Wälder jagend zu müssen und diesen dabei noch versuchen den Codex zu lehren. Der Winter hatte die Aufgaben der älteren Wölfe und deren Gesundheitszustand verschlechtert. Roxanne war nach langer Bedenkzeit zur Ältesten geworden und auch Lillebi hatte ihren Posten als Heilerin an die junge Gabriella gegeben. Die Schnauze von dem orangen, blinden Wolf hob sich in den Himmel. Ein anderer Rüde direkt neben ihm, in einem grau-rötlichem Fell und mit grünen Augen blieb ebenfalls stehen. Er neigte seinen Kopf zurück zu Nuka und sah dann nach vorne. ''Wartet.'',rief er den beiden jungen Fähen zu. Die jüngste der beiden war Nastasja eine Fähe aus gemixten Rassen, einer der ersten ihrer Art. Die recht große und dunkle Timberfähe daneben hieß Suri und war mit ihren 3 Jahren sehr begabt. Nuka trat zu den Fähen und neigte seinen Kopf in deren Richtung. ''Wir sind in einem anderen Rudelgebiet. Falls wir auf Wölfe treffen bitte ich euch, höflich und zuvorkommend zu sein. Ich möchte einen friedlichen Abend.'', sprach er und es folgte ein zustimmendes gemurmel. Mit wenigen Schritten lief Carlos vor um die Gegend zu sichern und die anderen 3 folgten ihm.

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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   So Aug 04, 2013 12:00 pm

Einige Zeit lag Stille über dem Gebiet des Rudels, man hörte nur leise die Gesänge der Vögel, die der Wolfsmutter und die schwindenden Stimmen von Gwendolyn und Lysander, die am Ufer des Sees saßen und die Sterne besangen, wie es Sitte war bei den Kindern der Dämmerung. Doch irgendwann verstummten auch diese zwei Wölfe und zurück blieben die Grillen und das verklingende Schlaflied für Kleopatra, die sich am warmen Bauch der Mutter zusammengerollt und die Augen fest geschlossen hatte. Auch in den Bergen war es still und am Sattel, der das Gebirge im Süden durchschnitt. Sin hatte überall Wachen postieren lassen um das Rudel vorzuwarnen, wenn Gefahr nahte. Man war vorsichtig geworden, denn weitere Verluste würden das Rudel in seinen Untergang zwingen, eine Aussicht, der die Wölfe nicht gewogen waren. Im westlichen Gebirge waren zwei Wölfe zwischen hohen Felsen versteckt, ihre wachsamen Sinne durchkämmten das Land hinter den Grenzen ihres Reviers. Es waren Himael und die blinde Tochter vom Silberpelz, November. Die beiden standen sich sehr nah, denn seit ihren Kindertagen war der Rüde stets an ihrer Seite gewesen. Zuerst hatte sie geglaubt, er halte sie für schwach, weil das Sehen ihr verwehrt war, doch dann verstand sie, dass ihr Cousin sie bloß bewunderte. Sie glaubten, dass sie auch heute eine ruhige Nacht erleben würden, doch auf einmal reckte November ihre Nase, sie sog die Luft ein und verharrt kurz. Dann blähte sie die Nüstern und spitzte die Ohren. Himael roch noch nichts, doch spähte er durch die Schatten in den Wald und versuchte zu erkennen. November lauschte und schnupperte bis sie die Fremden ausgemacht hatten, die sich sicheren Schrittes auf das Tal der Dämmerung zu bewegten. Ihr war der Geruch nicht bekannt und so wandte sie sich an Himael, der nun auch in der Lage war sie mit der Nase zu entdecken. Auch ihm war der Geruch fremd und so befolgten sie die Anweisung, die man ihnen für diesen Fall gegeben hatte. November machte sich auf den Weg ins Tal und Himael behielt den 'Besuch' in Nase, Auge und Ohr, damit niemand unbehelligt die Grenzen ihres Landes überschreiten konnte.

Im Tal schlug November mit leisen Rufen Alarm und wurde gleich zu ihrem Alpha geschickt, der im Schatten einer Platane einen Hasen verzehrte. Er sah auf als die weiße Wölfin vortrat und lauschte ihrem Bericht. Als November diesen beendete hatte, rief Sin zwei weitere Gefährten zu sich und ließ sie zum genannten Grenzabschnitt laufen. Phoenix und Willow folgten sogleich dem Befehl und trafen sehr bald bei Himael ein, der konzentriert der Fremden Weg verfolgte. "Sie sind schon nah", erklärte er mit leisen Worten und ohne seine neuen Kameraden anzusehen. Sie warteten ab und schwiegen.
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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   So Aug 04, 2013 12:08 pm

Carlos lief weit führend den Abhang hinab und stoppte an gewissen Stellen um nach den anderen zu sehen. Suri hatte Nastasja, die Tochter von Colin und Enkelin von Levi in ihrem Maul und trug diese etwas wackelig hinunter. Nuka zögerte einen Moment ehe er sich konzentrierte und dann mit langsamen Schritten hinab lief. Als Carlos den Boden erreichte neigte er seinen Kopf nach links. Er konnte niemanden hören oder riechen, aber sein Gefühl sagte ihm das sie beobachtet wurden. Nuka ging es nicht anders deswegen blieb er auf einer Anhöhe stehen und lauchte. Nachdem Suri auf dem Boden angekommen war und die kleine Fähe hinab lies, machte Nuka einen großen Sprung und landete neben Carlos. ''Wir sind nicht allein. Verhaltet euch vorsichtig.'',sprach er leise und lief dann vor. Nastasja lief dicht bei der großen Timberfähre und Carlos deckte die drei von hinten. Aufmerksam waren alle Ohren aufgestellt und die Sinne geschärft.

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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Mo Aug 05, 2013 11:49 am

Die drei Wächter saßen still und beobachteten, ihre Blicke folgten nun gezielt den schlanken Gestalten, die sich an der Flanke des Berges auf sie zu bewegten. Phoenix saß in einigen Metern Abstand zu seinen Gefährten, näher am Riss, der kurz hinter dem niedrigen Sattel den sie bewachten, in die Bergflanke schnitt. Um hier herauf zu kommen, musste man diesen Riss umgehen, denn zum Überspringen war er zu breit. Gut fünf Wolfslängen maß er in der Breite, in der Länge etwa hundert, er ging nach Osten, sodass man den schmalen Pfad nehmen musste, der zwischen der steilen Wand des nebenliegenden Berges und dem Riss hindurch führte. Die Kinder der Dämmerung nannten ihn Pass des Horas, denn dies war der Name des Berges an dessen Seite sich der Weg hinauf schlängelte. Dort mussten die Fremden hinauf, wenn sie die Berge in diese Richtung überqueren wollten und am Gipfel warteten drei ausgebildete Krieger auf sie. Himael und Willow saßen dicht bei einander und flüsterten leise. Sie sprachen über die Fähen, die in dieser Nacht gebären sollten. Es waren einige unter ihnen auch Willows enge Freundin Ileya und die eigene Tochter. Willow war sehr stolz, denn sie wollte gern Großmutter werden und Himael verstand ihre Freude, denn er wünschte es sich ebenso. Doch sein Sohn, Narciss, war ein Raufbold und zu beschäftigt mit anderen Dingen, als dass er sich eine Partnerin suchen könnte. Himael seufzte und wandte sich wieder seiner Aufgabe zu.

Auf einmal hörten die drei Wächter hastige Schritte hinter sich den Berg heraufkommen. Weitere Verstärkung? Willow sah sich um und entdeckte Mirabelle, wie sie den Berg hinauf hastete. Sie schien völlig aufgelöst und einem klagenden Jaulen nah, man sah es in ihren Augen. "Was ist los, Mirabelle? Was hat dich so aufgeregt?", fragte Himael mit leiser Stimme, doch die Fähe blieb erst stumm und sah Willow mitleidig an. Diese schöpfte augenblicklich Verdacht und Angst schlich sich in ihr Gemüt. "Geht es den Fähen gut? Geht es ihnen gut?", stürmte sie auf die junge Wölfin ein die mit kläglicher Stimme antwortete. "Ileya, wir haben Ileya verloren." Willow heulte auf und ihr Klagelaut durschnitt die ruhige Nacht wie der Schrei eines Adlers die Stille in den Bergen. Mirabelle suchte nach Worten und brachte schließlich doch nur ein 'Ihr müsst runter, die Wache muss gehalten und die Gefährtin begraben werden' heraus.

Während Himael und Willow Mirabelle ins Tal folgten, legte sich eine drückende Stille über das Land des Rudels. Alle Gesänge waren verstummt und es schien als würden selbst die Vögel am Himmel ihren Stimmen Einhalt gebieten um ihre Trauer um die liebevolle und lebendige Ileya zu verkünden, die zu früh das Leben verlassen hatte. Phoenix musste an Ort und Stelle, oben in den Bergen, verweilen um die Fremden zu empfangen. Sie waren noch nicht identifiziert worden, doch war man sich sicher, dass es Freunde sein würden, denn in einer solchen Stunde gab es kaum einen Feind. Im umliegenden Land kannten die Kinder der Dämmerung alle Rudel und standen sich gut mit den Fremden. Zu den engsten Vertrauten zählten die Kinder des Nordens und die Wölfe der Fade Aways, denn ihre Familien waren durch Blut verbunden. Ileya selbst stammte aus dem Rudel der Fade Aways.

Im Tal angekommen, sammelte sich das Rudel auf eine runden Lichtung, in deren Mitte ein flacher Stein, breit genug für fünf Wölfe, lag, wie ein Podest. Alle Wölfe waren gekommen, selbst die jungen Mütter. Zu Füßen von September und November, den Töchtern von Willow, purzelten junge Welpen, auch die der Toten. Ileya hatte einer kleinen Fähe und einem Rüden das Leben geschenkt und es mit dem Tode bezahlt. Dicht bei den Welpen hockte Romeo, der Vater, mit betrübter Miene und verschleiertem Geist. Auch die anderen Wölfe drängten sich nun um den Fels, auf dem zwei Rüden den Körper betteten. Sin, Arwen und der Silberpelz standen in der Mitte des Kreises und umringten den Stein. Der neue Alpha erhob die sanfte Stimme und Trauer schwang in seinen Worten. "Singen wir ein Klagelied um Ileya in die Welt der Vergangenen zu geleiten." Und die Wölfe folgten seinen Worten und erhoben ihre Stimmen, sie sangen wieder im Chor, erschüttert von dem Verlust, der die Erinnerung an alles Schlechte zurückholte.

Phoenix hörte die Gesänge, die aus dem Tal drangen und sich hoch über den Gipfeln der Berge verflüchtigten, und stimmte leise ein. Doch ließ er bald die Stimme ruhen, denn die Fremden erreichten schon das Ende des Passes. "Fremde", rief er sie an, "Ihr betretet das Land der Kinder der Dämmerung zu einer Zeit der Trauer. Kommt ihr in Frieden? Wie lautet eure Herkunft?"
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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Mo Aug 05, 2013 11:57 pm

Jemand redete, sprach sie an und alle schweigten. Eine helle Stimme antwortete.:''Wir sind von den FadeAways und in Frieden gekommen. Es ist unsere Stunde der Gebietserkundungen und es tut uns Leid falls wir euch stören.'' Eine schwarz-weiße Fähe trat aus den Schatten der Bäume hervor und die übrigen sahen zu ihr auf. ''Mein Name ist Lacey, ich habe Nachkommen von mir bei euch im Rudel wir sind also nicht fremd.'' Eigentlich hatte Lacey sich hier hin nur verirrt. Sie hatte das Kaninchen was sie erlegen wollte, aus den Augen verloren und war dann den bekannten Geruch von Carlos gefolgt. Carlos war Sohn von Lillebi und Leif. Laceys jüngerer Schwester und ihrem damaligen Geliebten der das Rudel verlassen hatte. Mit schnellen Schritten trat die Älteste Fähe der 5 Wölfe in die Mitte und sah nach den anderen Wolf, den sein Geruch war ihr höchst unbekannt. Nuka setzte sich zuverlässig neben Lacey, währrend die anderen 3 dahinter standen.

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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Di Aug 06, 2013 12:52 am

Phoenix saß nun, sichtbar für die Gäste, auf dem Pfad und musterte die Fremden genau. Zuerst war es nur die kleine Gruppe von Wölfen, die sich den Pfad hinauf gearbeitet hatten, doch aus den oberen Hängen, die über dem Riss lagen und von Wald bedeckt waren, trat auf einmal eine Fähe, deren Geruch Phoenix auch dem Rudel zuordnete, dem die anderen Wölfe angehörten. Der rotbraune Rüde warf ihr einen Blick zu und als sie zu sprechen begann, schien es als würden seine Augen ebenso wie seine Gedanken aufklaren. Es begab sich, dass ihm der Name des Rudels bekannt war, denn jeder Wolf, der in diesem Tal lebte, wusste von den Fade Aways und viele waren - wie man ja nun schon weiß - Kinder jenen Rudels. Doch Phoenix Blicke wurden wieder düster und niedergeschlagen, als er den Namen der alten Fähe erfuhr. Einen Moment schwieg er und nicht bloß bedächtig und man sah tiefe Trauer in seinen Augen. "Deine Tochter, die unserm Rudel übergeben wurde -"
Der Wächter brach den Satz ab und zuckte mit den Ohren. Er wusste nicht wie er beginnen sollte, denn dies war eine Nachricht die man nicht aussprechen möchte, denn sie zerreißt einer Mutter das Herz. "Nun, Lacey, du und deine Gefährten ihr seid in unserm Land stets willkommen und im Namen von Sin, unserem Alpha, und von Arwen, unserer Ältesten, bitte ich dich und euch nun mich ins Tal zu begleiten, denn ihr sollt der Trauerfeier beiwohnen. Heute beklagen wir Ileya." Er senkte den Kopf und schwieg kurz, bevor er ihn wieder hob, Lacey in die Augen sah und leise ein 'Es tut mir leid' hinzufügte. Er stand auf und machte auf der Stelle kehrt, um die Wölfe ins Tal zu führen. Phoenix schwieg, er wusste nicht was zu sagen war.
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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Di Aug 06, 2013 1:25 am

Alle schwiegen als der fremde Rüde zu reden begann und seine nächsten Worte hallten durch ihre Köpfe. Lacey schwieg. Ihr Miene war gefasst und freundlich aber dennoch erkannte man die Tränen in ihren Augen. ''Das bedauer ich sehr.'',sagte sie. Mit einem kurzen Blick wandte sie sich an Suri. ''Bitte bringt doch Nastasja zurück und berichte Memory.'' Ein kurzes Nicken kam von Suri ehe sie den Welpen ins Maul nahm und los ging. Carlos sah kurz bedächtig zu Nuka, der jedoch keine Anstalten machte überhaupt etwas zu machen. Immer noch saß er still und ohne Veränderung neben Lacey, als würde die Zeit stehen bleiben. Laceys Blick wandte sich wieder dem Rüden. ''Wie lautet dein Name ? Natürlich werden wir dich begleiten.'' Ihre Beine, genau wie die von Nuka erhoben sich und langsam liefen sie auf den Rüden zu. Sie schienen keiner Gefahr bedacht zu sein, den dies war nicht die Zeit für einen Krieg. Still und leise schlich Carlos den beiden hinterher.

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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Mi Aug 07, 2013 1:58 am

Phoenix sprach nicht viel, er war ein schweigsamer Wolf und noch weniger sagte er, wenn Trauer sein Herz gefangen hielt. Auf die Frage nach seinem Namen antwortete er nur kurz, ohne große Rede nannte er den Fade Aways seinen Namen, ohne sich umzudrehen, ohne jemanden anzusehen. Er lief einfach weiter, die Hänge hinab, den schnellsten Weg ins Tal. Die Besucher folgten ihm.

Im Tal kam das erste Klagelied des Rudels zu seinem Ende und die Wölfe wurden still. Man wartete drauf, dass einer der drei Weisen, die sich bei der Toten versammelt hatten, etwas sagte, doch auch diese schwiegen in stiller Erwartung. Arwen schnupperte und erkannte den Geruch der Fade Aways, die sich nun der Versammlung näherten. Sie sah sich nach Sin und Eorendyl um, denen sie zu nickte. Man sollte die Gäste begrüßen, denn sie waren willkommen. Arwen hatte Laceys Geruch erkannt und tiefes Mitgefühl bewegte das Herz der alten Fähe. Sie konnte und wollte sich nicht vorstellen, wie schmerzlich der Verlust eines Kindes war. Doch auch ihr brach jeder Tote des Rudels das Herz, denn sie war die letzte Verbliebene der alten Gemeinschaft und die Mutter dieser Familie und jedes einzelne Kind der Dämmerung war wie ihr eigenes.

Mit schnellem Schritt führte Phoenix Lacey und ihre Gefährten durch einen schmalen Streifen Wald, der die Talsohle einleitete. Ein Stück dahinter öffnete sich der Wald in die Ebene auf der die Totenfeiern abgehalten wurden. Zu oft hatte das Rudel in den letzten Monden diese Stelle betreten, zu viele waren fort. Mit gesenktem Kopf betrat der Bote die Wiese und spürte sofort die Blicke aller Wölfe auf seinem Haupt. Das ganze Rudel sah den Besuchern entgegen und alle Augen waren traurig, selbst die jüngsten Welpen waren still und folgsam, sie saßen zu Füßen ihrer Mütter und warteten.

"Willkommen Wölfe der Fade Aways, ihr trefft zu wahrlich trauriger Stunde hier ein", begann Sin und wandte sich zu Phoenix und dessen Begleitern um. "Ich sehe, dass Lacey unter euch ist und Nuka und ich höre, dass ihr nur durch Zufall an unsere Grenzen gelangt seid und doch möchte ich euch bitten an unserer Zeremonie teilzunehmen, denn Ileya wäre glücklich euch hier zu wissen. Ein Wolf vergisst niemals seine Wurzeln und auch wenn eine Mutter nicht ihr Kind zu Grabe tragen sollte, ist es uns eine Ehre dich hier zu begrüßen, Lacey." Arwen nickte und auch Eorendyl war zufrieden mit den Worten des neuen Alphas. Er hatte sich als ausgezeichneter Nachfolger erwiesen.
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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Mi Aug 07, 2013 2:12 am

Still schweigend folgten die Wölfe dem Rüden names Phoenix. Carlos lief nun direkt hinter dem Rüden der Children of twillight und Nuka lief an Laceys Seite. Als die drei Wölfe das andere Rudel sah, schien die Stille noch lauter geworden zu sein. Doch hatte Stille ein Volumen ?!
Ein junger Rüde begann zu sprechen den Lacey nicht kannte. Doch seine Worte schienen sie etwas zu berühren. Obwohl Lacey nun eine Mentorin war und ihren Beta Rang abgegeben hatte, erhob sie als erstes ihr Wort.: ''Ich grüße euch. Es ist wahrlich ein zufälliger Augenblick indem wir euren Boten begegnet sind, doch ich bin froh das mein Weg mich hier her verschlagen hat und ich dieser Versammlung beiwohnen kann. Meine Tochter, Memory die auch Ileyas Schwester war wird noch zu uns stoßen. Ich hoffe das bereitet keine Umstände.'' Die Ohren von Nuka zuckten beruhigend und er setzte sich neben die anderen Wölfe des Rudels. Carlos und auch Lacey folgten ihm und setzten sich .

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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Mi Aug 07, 2013 3:46 am

"Keine Umstände, nein", erwiderte Sin und ließ die Wölfe ihre Plätze einnehmen, bevor er sich wieder an das gesamte Rudel wandte. Er sah in eine große Runde von jungen und alten Wölfen, viele Augen waren auf ihn gerichtet. Dort war Echo, Ileyas Tochter, November, Romeo und Lucian, Willow, Gwendolyn, die die Verstorbene großgezogen hatte und all die anderen. Sie alle waren hier und auf einmal wusste Sin ganz genau, was die Geschichten von Aturiels Träumen bedeuteten, was die Schöpferin des Rudels sich vor so langer Zeit erträumt hatte. Er verstand es und in den Augen all seiner Gefährten sah er, dass auch sie es verstanden. Er sah wie die Wölfe, die nicht zu seinem Rudel gehörten, freundlich in den Reihen der seinen aufgenommen wurden, wie leise Worte des Grußes und Blicke ausgetauscht wurden. Und Sin verstand, dass das Band zwischen seinem und Laceys Rudel ein Band war, dass sehr stark war und doch stetig gestärkt werden musste. Der Alpha fasst einen Entschluss, den er später, nach der Zeremonie in die Tat umsetzen wollte.

"Ileya kam als Welpe in unser Rudel, sie war ein Tribut unserer engen Freunde, der Fade Aways. Sie kam her und wurde von unserm Rudel großgezogen, als wäre sei eine, die aus unseren Reihen stammt. Ich bin stolz dies sagen zu können und sie war stolz eine der unseren zu sein. Sie war eine stolze Fähe, edel und voller Sanftmut, aber auch Neugier und Übermut. Als die Menschen in unser Tal einfielen, verteidigte sie ihre Heimat mit allem was sie zu geben hatte und sie hätte den Platz eines jeden, der gefallen ist, eingenommen, wenn es möglich gewesen wäre. Kurz bevor sie starb machte sie unserm Rudel ein Geschenk, das Geschenk des Lebens, denn unter uns sind zwei Junge, die sie zurückgelassen, in unserer Obhut gelassen, hat. Wir danken ihr und nehmen schweren Herzens Abschied von einer großen Wölfin."

Die Stimme des Alphas verklang und der Rote setzte sich wieder an seinen vorbestimmten Platz zwischen Eorendyl und Arwen, deren Augen feucht schillerten. Es war als würde das Rudel still um die Verlorene weinen, jedoch ohne eine Träne zu vergießen. Nach einem Augenblick, in dem alle Ileyas Taten und ihrem leben gedachten, nahm Echo wieder den Gesang auf. Sie war die einzige Tochter, der Toten und so war es ihre Aufgabe die Gesänge einzustimmen, denn nur ein Kind kann Mutter oder Vater Frieden mit auf die Reise des Todes geben. Zuerst sang sie allein und ihre Stimme hallte von den Bergen wieder. Später sangen auch die anderen und über ihren Köpfen, hoch oben am Himmel, zog der Mond seine allnächtliche Bahn. Bis in die ersten Morgenstunden würden die Wölfe singen und dann würde man die Tote schließlich bestatten. Die Zeremonie, man nannte sie auch Totenwache, zog sich lange hin, denn die Wölfe glaubten, dass der Weg in die Felder der Erlösung kein kurzer sei und ihr Gesang begleitete die Fortgegangenen und verlieh ihnen Kraft und Schnelligkeit. So erzählten es die Geschichten aus alten Tagen.
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BeitragThema: Re: Old chants and acient words (alle)   Mi Aug 07, 2013 3:54 am

Als eine junge Fähe den Gesang anstimmte richtete Carlos seine Ohren auf. Niemand hatte ihn darauf vorbereitet und dies hier war seine erste Feier. Er war zwar nicht der jüngste des Rudels aber dennoch war er einer derjenigen die immer etwas anderes zu tun gehabt hatten und somit den Unterricht nur halb verfolgt hatten. Sein Blick wurde unruhig. Außerdem kannte er Ileya doch gar nicht. Er war der Sohn von Lillebi die eine Tochter von Roxanne war. Er hatte kaum etwas vorher mit Lacey oder Memory zu tun gehabt, geschweige denn mit einer älteren Fähe eines fremden Rudels. Als Nuka und Lacey ihre Köpfe hoben um in den Gesang mit einzustimmen folgte auch er seinem Gefühl und fiel mit düsterer und doch weicher Stimme ein.
Die Schritte von Memory waren langsamer geworden. Sie hatte nun die Grenzen ihres Rudels erreicht und hielt ihre Schnauze in den Wind um nach bekannten Gerüchen zu filtern. Als sie ein einzelnes Jaulen hörte, richtete sie ihre Ohren auf und rannte in dessen Richtung. Sie brauchte nicht lange bis sie dort war und auf die Gruppe von jaulenden Wölfen sah. Still oder eher etwas ungefasst blieb sie stehen.

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